Departement Kunst & Medien (DKM)

    Das Departement Kunst & Medien (DKM) entspringt der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. Bereits vor der Zusammenlegung der Hochschule für Gestaltung und Kunst und der Hochschule für Musik und Theater (HMT) war die HGKZ die größte Kunsthochschule der Schweiz. Mehrere traditionsreiche Institutionen befinden sich heute unter einem Dach, aufgeteilt in fünf Departements, und bekannt als Zürcher Hochschule der Künste – kurz ZHDK.

    Das Departement Kunst & Medien geniesst international hohes Ansehen aufgrund seiner Programmatik und experimentellen Ausrichtung von Lehre und Forschung. Ebenso zeichnet sich das DKM landesweit und international durch sein breit gefächertes mediales Angebot aus.

    Die Kunst-, Kultur- und Medienstadt Zürich bildet einen starken Hintergrund für das DKM als eines der wichtigsten internationalen Ausbildungs- und Forschungszentren für MedienautorInnen, KünstlerInnen, TheoretikerInnen, KunstkritikerInnen, KuratorInnen und ForscherInnen im Bereich der Kunst wie in der ästhetischen Theorie. Die experimentellen Vorgehensweisen in Lehre und Forschung bereiten den Nährboden für vielfältige Zugangsmöglichkeiten in die künstlerische, theoretische und (trans)mediale Praxis – mittels individuell oder kollaborativ durchgeführten Projekten. Unterschiedliche Strategien und Verfahren werden gleichsam experimentell herausgearbeitet.

    Kunst als Verfahren

    Wer künstlerische Verfahren und Methoden schätzt, und sich für eine künstlerisch-gestalterische Autorenschaft interessiert, ist bei der DKM am richtigen Platz. Neben den oben genannten Berufszweigen können künstlerische Strategien auch in Berufsfelder übertragen werden, die weniger eng mit den Künsten verbunden sind, beispielsweise Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

    Ziele des Bachelor-Studiengangs Kunst & Medien

    • Die Schaffung solider Grundlagen für die Entwicklung individueller und kollaborativer Haltungen als AutorInnen.
    • Jede Individuelle oder kollaborative Arbeit in Hinblick auf den gesellschaftlichen Wert aufzunehmen.
    • Über die Experimentierfreude und den Forschergeist eigenen Themen und Projekten gegenüber offen zu sein für andere Disziplinen.
    • Kunst sachgerecht analysieren und bewerten zu können, und die Ergebnisse in einer gleichermassen wissenschaftlichen Prägung wiederzugeben.

    Ziele des Master-Studiengang Fine Arts

    • Persönlichkeiten auszubilden, deren literarische Werke sich auf hohem ästhetischen Niveau bewegen.
    • Über umfangreiche, vertiefte Kenntnisse der künstlerischen Praxis zu verfügen.
    • Autorschaft in beharrlicher Reflexion der Gesellschaft auszuüben.
    • Absolventinnen und Absolventen können verantwortungsvolle Aufgaben innerhalb der Künste, in kulturellen und kreativen Betrieben, Institutionen oder an Hochschulen übernehmen.

    KünstlerInnen, MedienautorInnen und TheoretikerInnen arbeiten zusammen. Dadurch kommen voneinander abweichende Positionen und Praxen zusammen, die Reibungsflächen schaffen zwischen unterschiedlichen Herangehensweisen und Blickwinkel. Dozierende und Assistierenden arbeiten mit den Studierenden im Team. Künstlerische und theoretische Arbeit wird kombiniert mit diskursiven und kritischen Praktiken.

    Möglichkeiten eines Ph.D.-Studiums

    Ein wissenschaftliches Forschungsdoktorat kann über das Ph.D.-Kooperationsprogramm mit der Kunstuniversität Linz durchgeführt werden. Möglich sind Promotionen in den Feldern Künstlerische Forschung wie Kultur- und Medientheorie.

    Das Institut für Gegenwartskunst (IFCAR) bildet die Forschungsabteilung

    Das IFCAR wendet sich der künstlerischen Forschung zu wie der Forschung im Bereich der gegenwärtigen Bildenden Kunst. Wissensformen der Kunst auf der einen Seite und Kunst, Urbanität und Öffentlichkeit auf der anderen Seite bilden die Forschungs-Schwerpunkte der Abteilung. Es besteht eine internationale Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden und verschiedenen Forschungseinrichtungen aus künstlerischen und wissenschaftlichen Disziplinen.

    In Zusammenarbeit mit dem Institut für Theorie (ith)

    Das ith (im Departement Kulturanalysen und Vermittlung) betreibt Grundlagenforschung im Bereich der Ästhetik. Untersucht werden ästhetische Wissensformen, die Philosophie der Künste, Ästhetische Praktiken und die Theorie der Gegenwart.